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Arbeitszeitrechner

Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausen eingeben und sofort Nettoarbeitszeit, Dezimalstunden sowie Überstunden berechnen – kostenlos, ohne Anmeldung und direkt im Browser.

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Schnellbeispiel: 08:00–17:00 Uhr · 30 Min. Pause = 8 Std. 30 Min.

Beispiel öffnen

Arbeitszeitrechner für Tag, Woche und Monat

Arbeitszeit berechnen

Das Datum wird nur zum Speichern des Arbeitstags verwendet.

Pausen

Erfassen Sie eine Pause als Zeitspanne oder als reine Dauer. Nur Zeitspannen lassen sich zeitlich einordnen.

  • Pause 1

Als Dauer, zum Beispiel 8:00 für acht Stunden. Leer lassen, wenn Sie keinen Soll-Ist-Vergleich möchten.

Schnellauswahl

  • Übernimmt 08:00 bis 16:30 Uhr mit 30 Minuten Pause von 12:00 bis 12:30 Uhr.
  • Übernimmt 08:00 bis 17:00 Uhr mit 30 Minuten Pause von 12:00 bis 12:30 Uhr.
  • Übernimmt 09:00 bis 17:30 Uhr mit 30 Minuten Pause von 13:00 bis 13:30 Uhr.
  • Übernimmt 22:00 bis 06:00 Uhr ohne Pause.

Nettoarbeitszeit

8 Std. 30 Min.

8,50 Dezimalstunden850 Industrieminuten+30 Min. Überstunden
Anwesenheitszeit
9 Std.
Pausenzeit
30 Min.
Normalminuten
510
Sollzeit
8 Std.

Kopiert wird der angezeigte Wert. Der Link enthält nur die eingegebenen Zeiten, keine gespeicherten Arbeitstage.

Zeitlicher Ablauf des Arbeitstags

08:00 bis 17:00

Schicht von 08:00 bis 17:00. Anwesenheit 9 Std.. Arbeit 08:00 bis 12:00 (4 Std.). Pause 12:00 bis 12:30 (30 Min.). Arbeit 12:30 bis 17:00 (4 Std. 30 Min.).

  • Arbeit 08:00 bis 12:00 (4 Std.)
  • Pause 12:00 bis 12:30 (30 Min.)
  • Arbeit 12:30 bis 17:00 (4 Std. 30 Min.)

Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert. Gespeicherte Einträge bleiben ausschließlich in diesem Browser auf diesem Gerät.

Arbeitszeitprotokoll

Erfasste Tage
0
Gesamtarbeitszeit
00:00
Saldo
±00:00

Noch keine Arbeitstage gespeichert.

Hinweise nach dem Arbeitszeitgesetz

Eine Einordnung nach allgemeinen Regeln. Ihre eingetragenen Zeiten werden dadurch nicht verändert.

Allgemeine Mindestpause
30 Min.
Eingetragene Pause
30 Min.
Fehlende anrechenbare Pause
keine
Arbeitszeit-Einordnung
Über der allgemeinen Acht-Stunden-Grenze
Gesetzliche Einordnung anzeigen

Anrechenbare Pausenabschnitte: 30 Min. von insgesamt 30 Min. eingetragener Pause. Ein Abschnitt zählt ab 15 Minuten.

Längster Arbeitsabschnitt ohne Pause: 4 Std. 30 Min. am Stück

Einordnung der täglichen Arbeitszeit: Mehr als acht und bis zu zehn Stunden. Das ist nach § 3 ArbZG nur zulässig, wenn im Ausgleichszeitraum durchschnittlich acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Frühester nächster Arbeitsbeginn: 04:00 +1 Tag – nach der allgemeinen Ruhezeit von elf Stunden gemäß § 5 ArbZG.

Grundlage sind die allgemeinen Regeln des Arbeitszeitgesetzes (§ 3 zur täglichen Arbeitszeit, § 4 zu den Ruhepausen, § 5 zur Ruhezeit). Die Einordnung im Detail beschreibt die Methodik.

Die Berechnungen und Hinweise dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Zusatzrechner und Kurzreferenz

Dezimalstunden umrechnen

= 8,50 Dezimalstunden

= 8 Std. 30 Min.

Pausenregelung kurz erklärt

Bis einschließlich 6 Stunden
keine allgemeine Mindestpause
Mehr als 6 bis einschließlich 9 Stunden
mindestens 30 Minuten
Mehr als 9 Stunden
mindestens 45 Minuten
Pausenabschnitte
mindestens 15 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Grundformel

    Arbeitsende minus Arbeitsbeginn ergibt die Anwesenheitszeit. Davon werden die Pausen abgezogen, übrig bleibt die Netto-Arbeitszeit.

  • Pausen richtig einordnen

    Bei mehr als 6 Stunden Arbeitszeit sind mindestens 30 Minuten Pause vorgesehen, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Bis einschließlich 6 Stunden gibt es keine allgemeine gesetzliche Mindestpause.

  • Acht Stunden, zehn Stunden

    Werktäglich gelten allgemein acht Stunden. Bis zu zehn Stunden sind möglich, wenn im Ausgleichszeitraum durchschnittlich acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

  • Dezimal und industriell

    8 Stunden 30 Minuten entsprechen 8,50 Dezimalstunden, 510 Normalminuten und 850 Industrieminuten.

So berechnen Sie Ihre Arbeitszeit

Die Berechnung folgt immer demselben Ablauf, unabhängig davon, ob Sie eine Frühschicht oder eine Nachtschicht erfassen.

  1. Arbeitsbeginn und Arbeitsende eintragen. Die Differenz ergibt die Anwesenheitszeit, also die Zeit von der Ankunft bis zum Feierabend.
  2. Pausen erfassen. Eine Pause können Sie als Zeitspanne von 12:00 bis 12:30 Uhr oder als reine Dauer von 30 Minuten eintragen. Beide Angaben werden von der Anwesenheitszeit abgezogen.
  3. Netto-Arbeitszeit ablesen. Das Ergebnis erscheint in Stunden und Minuten sowie als Dezimalstunden und Industrieminuten.
  4. Sollzeit vergleichen. Tragen Sie Ihre vertragliche Sollzeit ein, um Überstunden oder Minusstunden zu sehen. Das Feld können Sie jederzeit leeren.

Der Rechner rundet nichts eigenmächtig und ergänzt keine Pause, die Sie nicht eingetragen haben. Wie das technisch umgesetzt ist, beschreibt die Methodik.

Die Formel

Arbeitsende − Arbeitsbeginn − Pausen = Nettoarbeitszeit

Kurzes Beispiel

Arbeitsbeginn
08:00 Uhr
Arbeitsende
17:00 Uhr
Pause
30 Min.
Nettoarbeitszeit
8 Std. 30 Min.

Ausführlich in der Methodik.

Brutto- und Nettoarbeitszeit

Anwesenheit und Arbeitszeit sind nicht dasselbe. Der Unterschied ist die Pause.

Die Anwesenheitszeit, oft auch Brutto-Arbeitszeit genannt, ist die Spanne zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende. Sie sagt noch nichts darüber aus, wie lange tatsächlich gearbeitet wurde. Erst nach Abzug der Ruhepausen ergibt sich die Netto-Arbeitszeit.

Diese Unterscheidung ist auch rechtlich angelegt: Nach § 2 ArbZG ist Arbeitszeit die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen. Eine Ruhepause ist damit keine Arbeitszeit – Sie können in dieser Zeit frei über Ihre Pause verfügen und sind nicht zur Arbeitsleistung verpflichtet.

Kurze Unterbrechungen, in denen Sie einsatzbereit bleiben müssen, sind keine Ruhepause im Sinne des Gesetzes. Ob eine konkrete Unterbrechung als Pause zählt, hängt vom Einzelfall und von den Regelungen in Ihrem Betrieb ab.

Beispiel 08:00 – 17:00 Uhr

Anwesenheitszeit, Pausenzeit und Nettoarbeitszeit im Vergleich
Anwesenheitszeit9 Std.
Pausenzeit30 Min.
Nettoarbeitszeit8 Std. 30 Min.

Dezimalstunden und Industrieminuten

Für Zeiterfassung und Lohnabrechnung wird Arbeitszeit häufig nicht in Minuten, sondern dezimal angegeben.

Eine Normalminute ist die gewöhnliche Minute, also ein Sechzigstel einer Stunde. Eine Industrieminute ist dagegen ein Hundertstel einer Stunde. Beide Angaben beschreiben dieselbe Zeit, verwenden aber eine unterschiedliche Einteilung.

Umgerechnet wird mit: Normalminuten mal 100 geteilt durch 60. Aus 510 Normalminuten werden so 850 Industrieminuten. Die Dezimalstunde ist nur eine andere Schreibweise derselben Zahl: 850 Industrieminuten entsprechen 8,50 Stunden.

Warum beide Werte im Rechner zwangsläufig zusammenpassen, erklärt die Berechnungsmethodik.

Umrechnungstabelle

Umrechnung in Dezimalstunden, Normalminuten und Industrieminuten
ZeitDez.NormalIndustrie
0:300,503050
0:450,754575
1:001,0060100
7:307,50450750
8:308,50510850

Häufigster Fehler

510 Normalminuten = 850 Industrieminuten

Wer 510 als Industrieminuten angibt, rechnet mit einer deutlich zu kurzen Zeit.

Gesetzliche Pausenregelung nach § 4 ArbZG

Das Arbeitszeitgesetz gibt Mindestpausen vor. Maßgeblich ist die Arbeitszeit, nicht die Anwesenheit.

  • Bis einschließlich 6 Stunden: keine allgemeine gesetzliche Mindestpause nach § 4 ArbZG.
  • Mehr als 6 bis einschließlich 9 Stunden: mindestens 30 Minuten.
  • Mehr als 9 Stunden: mindestens 45 Minuten.

Die Grenze verläuft exakt an diesen Punkten. Bei genau sechs Stunden Arbeitszeit greift die Mindestpause noch nicht, bei sechs Stunden und einer Minute dagegen schon. Ebenso gilt bei genau neun Stunden noch die 30-Minuten-Grenze.

Die Ruhepause darf in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Kürzere Unterbrechungen zählen nicht auf die gesetzliche Mindestpause. Der Rechner weist deshalb Ihre gesamte eingetragene Pausenzeit und die davon anrechenbaren Abschnitte getrennt aus. Ihre Eingabe wird dabei nicht verändert.

Zusätzlich darf niemand länger als sechs Stunden hintereinander ohne Ruhepause beschäftigt werden. Diese Prüfung ist nur möglich, wenn Sie Ihre Pausen als Zeitspanne mit Uhrzeit eintragen.

Wichtig: Der Rechner zieht niemals selbstständig eine gesetzliche Pause von Ihrer eingetragenen Arbeitszeit ab. Er zeigt lediglich an, welche Mindestpause allgemein vorgesehen wäre. Ausnahmen durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder besondere Branchenregelungen sind möglich.

Die drei Grenzen

Bis einschließlich 6 Stunden
keine Mindestpause
Mehr als 6 bis einschließlich 9 Stunden
mind. 30 Minuten
Mehr als 9 Stunden
mind. 45 Minuten

Grundlage: § 4 ArbZG in der Methodik

Tägliche Höchstarbeitszeit

Werktäglich gelten allgemein acht Stunden, bis zu zehn Stunden nur bei Ausgleich im Durchschnitt.

Grundlage: § 3 ArbZG in der Methodik

Keine Rechtsberatung

Der Rechner zieht niemals selbstständig eine gesetzliche Pause ab. Die Hinweise geben allgemeine Regeln wieder und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Nachtschichten über Mitternacht

Nachtschichten laufen über den Tageswechsel. Der Rechner erkennt das automatisch.

Liegt das Arbeitsende zeitlich vor dem Arbeitsbeginn, geht der Rechner von einem Wechsel über Mitternacht aus. Aus 22:00 bis 06:00 Uhr werden so 8 Stunden Anwesenheitszeit und nicht etwa eine negative Zeitspanne. Das Arbeitsende wird mit dem Zusatz „+1 Tag“ gekennzeichnet, damit der Tageswechsel sichtbar bleibt.

Pausen innerhalb einer Nachtschicht werden korrekt zugeordnet. Eine Pause von 02:00 bis 02:30 Uhr liegt in einer Schicht von 22:00 bis 06:00 Uhr eindeutig nach Mitternacht und wird entsprechend eingerechnet.

Sind Arbeitsbeginn und Arbeitsende identisch, ergibt sich eine Arbeitszeit von null Minuten. Der Rechner unterstellt in diesem Fall bewusst keine 24-Stunden-Schicht. Eine durchgehende Schicht bis Mitternacht tragen Sie als Arbeitsende 24:00 ein.

Beispiel 22:00 – 06:00 Uhr

Anwesenheit
8 Std.
Pause 02:00–02:30
30 Min.
Nettoarbeitszeit
7 Std. 30 Min.

Das Arbeitsende wird mit +1 Tag gekennzeichnet.

Sollzeit und Überstunden

Der Vergleich von Ist-Zeit und Sollzeit zeigt, ob ein Plus oder ein Minus entstanden ist.

Die Sollzeit ist die vertraglich vereinbarte tägliche Arbeitszeit. Der Rechner zieht sie von Ihrer tatsächlichen Netto-Arbeitszeit ab und weist die Differenz mit Vorzeichen aus. Ein Plus bedeutet Überstunden, ein Minus bedeutet Minusstunden.

Wenn Sie nur wissen möchten, wie lang eine einzelne Zeitspanne ist, genügt der kostenlose Stundenrechner.

Beispiel: Bei einer Netto-Arbeitszeit von 8 Stunden 30 Minuten und einer Sollzeit von 8 Stunden ergibt sich ein Plus von 30 Minuten. Das Vorzeichen steht immer ausgeschrieben am Ergebnis, damit es auch ohne Farbe erkennbar bleibt.

Ob Überstunden ausgezahlt, durch Freizeit ausgeglichen oder mit einem Arbeitszeitkonto verrechnet werden, regelt das Gesetz nicht einheitlich. Maßgeblich sind Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag.

Beispielergebnis

Ist-Zeit
8 Std. 30 Min.
Sollzeit
8 Std.
Differenz
+30 Min.

Das Vorzeichen steht immer am Ergebnis, damit die Richtung auch ohne Farbe erkennbar bleibt.

Beispiel: Arbeitszeit von 08:00 bis 17:00 Uhr

Ein typischer Arbeitstag mit einer Mittagspause von 12:00 bis 12:30 Uhr.

  1. 17:00 − 08:00 = 9:00 Anwesenheitszeit
  2. 9:00 − 0:30 Pause = 8:30 Netto-Arbeitszeit
  3. 8:30 = 8,50 Dezimalstunden
  4. 8:30 = 510 Normalminuten
  5. 8:30 = 850 Industrieminuten

Bei einer Sollzeit von 8 Stunden ergibt dieser Tag ein Plus von 30 Minuten. Die Pause von 30 Minuten entspricht genau der allgemeinen Mindestpause, die bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit vorgesehen ist.

Nettoarbeitszeit

8 Std. 30 Min.

8,50 Dezimalstunden850 Industrieminuten+30 Min. Überstunden

Zeitlicher Ablauf des Beispieltags

08:00 bis 17:00

Schicht von 08:00 bis 17:00. Anwesenheit 9 Std.. Arbeit 08:00 bis 12:00 (4 Std.). Pause 12:00 bis 12:30 (30 Min.). Arbeit 12:30 bis 17:00 (4 Std. 30 Min.).

  • Arbeit 08:00 bis 12:00 (4 Std.)
  • Pause 12:00 bis 12:30 (30 Min.)
  • Arbeit 12:30 bis 17:00 (4 Std. 30 Min.)

Wochen- und Monatsarbeitszeit

Der Rechner summiert nicht nur einen Tag, sondern auch die Woche und den Monat.

Über den Modus Woche tragen Sie sieben Wochentage einzeln ein. Jeder Tag wird für sich gerechnet – mit eigenem Beginn, eigenem Ende und eigener Pause – und erst danach zur Wochensumme addiert. Dadurch bleibt ein einzelner langer Tag sichtbar, statt in einem Durchschnitt zu verschwinden.

Die Woche beginnt am Montag. Das entspricht der in Deutschland üblichen Zählweise und der Norm DIN 1355 beziehungsweise ISO 8601. Tage ohne Eintrag zählen als arbeitsfrei und gehen mit null Minuten in die Summe ein; sie werden nicht geschätzt.

Der Modus Monat fasst die gespeicherten Arbeitstage eines Kalendermonats zusammen und zeigt Anwesenheit, Pausenzeit, Netto-Arbeitszeit und die Differenz zur Sollzeit. Grundlage sind ausschließlich Tage, die Sie selbst im Protokoll gespeichert haben.

Feiertage, Urlaub und Krankheitstage werden nicht automatisch erkannt. Sie unterscheiden sich je nach Bundesland und Arbeitsvertrag, und eine falsche Annahme wäre hier schädlicher als gar keine.

Beispielwoche

Mo – Do
je 8 Std. 30 Min.
Freitag
7 Std. 15 Min.
Wochensumme
41 Std. 15 Min.
Bei 40 Std. Soll
+1 Std. 15 Min.

Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen

Nach dem Arbeitsende beginnt die Ruhezeit – sie ist etwas anderes als die Pause.

Pause und Ruhezeit werden häufig verwechselt. Die Ruhepause liegt innerhalb der Schicht und unterbricht die Arbeit. Die Ruhezeit liegt zwischen zwei Schichten und beginnt erst, wenn die Arbeit beendet ist.

§ 5 ArbZG sieht nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden vor. Aus dem eingetragenen Arbeitsende leitet der Rechner deshalb den frühesten nächsten Arbeitsbeginn ab.

Für einzelne Bereiche – etwa Krankenhäuser, Pflege, Gaststätten, Landwirtschaft oder Verkehrsbetriebe – lässt das Gesetz eine Verkürzung auf zehn Stunden zu, wenn ein Ausgleich erfolgt. Diese Ausnahmen bildet der Rechner nicht ab; er zeigt den allgemeinen Fall.

Beispiel

Arbeitsende
22:00 Uhr
Ruhezeit
11 Std.
Frühester Beginn
09:00 Uhr

Der Hinweis ist informativ und berücksichtigt keine Ausnahmeregelungen.

Welche Eingaben der Rechner versteht

Sie müssen keine bestimmte Schreibweise treffen – gängige Varianten werden erkannt.

Für eine einzelne Spanne ohne Datum und ohne Protokoll können Sie auch Stunden zwischen zwei Uhrzeiten berechnen.

Doppelpunkt, Punkt und Komma gelten gleichwertig als Trennzeichen. Fehlende Stellen werden ergänzt: 8 wird als 8:00 gelesen, 830 als 8:30 und 8:5 als 8:05.

Unmögliche Angaben werden nicht stillschweigend zurechtgebogen. Eine Stunde über 23 oder eine Minute über 59 – etwa 25:00 oder 8:75 – führt zu einer Meldung, die benennt, welches Feld betroffen ist. Ein falsches Ergebnis wäre schlechter als gar keines.

Als Arbeitsende ist zusätzlich 24:00 erlaubt. Damit tragen Sie eine Schicht ein, die genau um Mitternacht endet, ohne dass sie mit einer Schicht verwechselt wird, die um 00:00 Uhr beginnt.

Alle gleichbedeutend

  • 8:30
  • 830
  • 0830
  • 8.30
  • 8,30
  • 08:30

Alle sechs Eingaben ergeben 8 Uhr 30.

Häufige Fehler bei der Arbeitszeitberechnung

Vier Fehler erklären die meisten falschen Ergebnisse.

  1. Minuten wie Dezimalstellen behandeln. 8 Stunden 30 Minuten sind 8,50 Dezimalstunden und nicht 8,30. Der Fehler entsteht, wenn die Uhrzeit direkt in eine Tabelle übernommen wird.
  2. Normalminuten und Industrieminuten verwechseln. 8 Stunden 30 Minuten sind 510 Normalminuten, aber 850 Industrieminuten. Beide Angaben sind richtig – sie beantworten verschiedene Fragen.
  3. Die Pause vergessen abzuziehen. Nach § 2 ArbZG zählt die Ruhepause nicht zur Arbeitszeit. Wer nur Beginn und Ende notiert, rechnet die Anwesenheit und nicht die Arbeitszeit.
  4. Die Nachtschicht als negative Zeit rechnen. Von 22:00 bis 06:00 Uhr ergibt eine einfache Subtraktion minus 16 Stunden. Richtig sind 8 Stunden über den Tageswechsel hinweg.

Begriffe kurz erklärt

Die Wörter, die in Arbeitsverträgen und Zeiterfassungssystemen vorkommen.

Anwesenheitszeit
Die Spanne zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende, einschließlich der Pausen. Auch Bruttoarbeitszeit genannt.
Netto-Arbeitszeit
Die Anwesenheitszeit abzüglich aller Pausen. Das ist die Arbeitszeit im Sinne des § 2 ArbZG.
Ruhepause
Eine im Voraus feststehende Unterbrechung innerhalb der Schicht, in der keine Arbeitsleistung erbracht wird.
Ruhezeit
Die zusammenhängende arbeitsfreie Zeit zwischen dem Ende einer Schicht und dem Beginn der nächsten.
Dezimalstunde
Eine Stunde als Dezimalzahl. 30 Minuten sind 0,50 Dezimalstunden, 15 Minuten sind 0,25.
Industrieminute
Ein Hundertstel einer Stunde. Eine volle Stunde hat 100 Industrieminuten statt 60 Normalminuten.
Sollzeit
Die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit für einen Tag, eine Woche oder einen Monat.
Arbeitszeitkonto
Ein laufender Saldo aus Plus- und Minusstunden. Ausgestaltung und Ausgleich regelt der Betrieb, nicht das Gesetz.

Häufige Fragen zum Arbeitszeitrechner

Wie berechnet man Arbeitszeit mit Pause?

Ziehen Sie den Arbeitsbeginn vom Arbeitsende ab. Das ergibt die Anwesenheitszeit. Davon ziehen Sie die Pausen ab, und Sie erhalten die Netto-Arbeitszeit. Beispiel: von 08:00 bis 17:00 Uhr sind neun Stunden Anwesenheit, abzüglich 30 Minuten Pause bleiben 8 Stunden 30 Minuten Arbeitszeit.

Zählt die Pause zur Arbeitszeit?

Nein. Nach § 2 ArbZG ist Arbeitszeit die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen. Eine Ruhepause wird deshalb von der Anwesenheitszeit abgezogen und nicht mitbezahlt, sofern arbeitsvertraglich nichts anderes geregelt ist.

Wie viel Pause ist bei mehr als 6 Stunden erforderlich?

Bei mehr als sechs bis einschließlich neun Stunden Arbeitszeit sind nach § 4 ArbZG mindestens 30 Minuten Ruhepause vorgesehen, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten. Bis einschließlich sechs Stunden gibt es keine allgemeine gesetzliche Mindestpause. Die Pause darf in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden.

Wie berechnet der Rechner eine Nachtschicht?

Liegt das Arbeitsende vor dem Arbeitsbeginn, erkennt der Rechner den Wechsel über Mitternacht und rechnet über den Tageswechsel hinweg. Von 22:00 bis 06:00 Uhr ergeben sich 8 Stunden Anwesenheit. Das Arbeitsende wird mit dem Hinweis „+1 Tag“ gekennzeichnet. Pausen, die in der Nacht liegen, werden korrekt zugeordnet.

Was sind 7 Stunden 30 Minuten in Dezimalstunden?

7 Stunden 30 Minuten entsprechen 7,50 Dezimalstunden. Gerechnet wird Minuten geteilt durch 60: 30 geteilt durch 60 ergibt 0,50. In Industrieminuten sind das 750.

Was ist der Unterschied zwischen Normalminuten und Industrieminuten?

Eine Normalminute ist eine gewöhnliche Minute, also ein Sechzigstel einer Stunde. Eine Industrieminute ist ein Hundertstel einer Stunde. 8 Stunden 30 Minuten sind daher 510 Normalminuten, aber 850 Industrieminuten. Umgerechnet wird mit: Normalminuten mal 100 geteilt durch 60.

Wie berechnet man Überstunden?

Vergleichen Sie die tatsächliche Netto-Arbeitszeit mit Ihrer Soll-Arbeitszeit. Die Differenz sind Überstunden oder Minusstunden. Beispiel: 8 Stunden 30 Minuten Ist-Zeit bei 8 Stunden Sollzeit ergeben ein Plus von 30 Minuten. Ob und wie Überstunden ausgeglichen oder vergütet werden, richtet sich nach Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag.

Werden meine eingegebenen Zeiten gespeichert?

Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden dafür nicht an einen Server gesendet. Speichern Sie einen Arbeitstag im Protokoll, liegt er ausschließlich im lokalen Speicher dieses Browsers auf diesem Gerät. Es gibt kein Nutzerkonto, keine Datenbank und keine Synchronisierung zwischen Geräten. Leeren Sie die Browserdaten, sind die Einträge weg. Wie bei jedem Website-Aufruf verarbeitet der Hosting-Anbieter jedoch technische Zugriffsdaten; Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Brauche ich bei genau 6 Stunden Arbeitszeit eine Pause?

Nach § 4 ArbZG entsteht die Mindestpause von 30 Minuten erst bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden. Bei genau sechs Stunden ist deshalb keine allgemeine gesetzliche Ruhepause vorgesehen. Schon eine Minute darüber löst die 30-Minuten-Grenze aus. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen können günstigere Regelungen enthalten.

Darf ich die Pause in mehrere Abschnitte aufteilen?

Ja. § 4 ArbZG erlaubt es, die Ruhepause in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufzuteilen. Kürzere Unterbrechungen zählen nicht auf die gesetzliche Mindestpause an. Der Rechner rechnet jede eingetragene Pause von der Anwesenheitszeit ab, weist bei der gesetzlichen Einordnung aber nur Abschnitte ab 15 Minuten aus.

Wie berechne ich meine Wochenarbeitszeit?

Wechseln Sie in den Modus „Woche“ und tragen Sie für jeden Arbeitstag Beginn, Ende und Pause ein. Der Rechner addiert die einzelnen Tage zur Wochensumme und stellt sie Ihrer Soll-Arbeitszeit gegenüber. Bei 40 Stunden Wochensoll und 41 Stunden 15 Minuten Ist-Zeit ergibt sich ein Plus von 1 Stunde 15 Minuten.

Wie lange muss die Ruhezeit zwischen zwei Schichten sein?

§ 5 ArbZG sieht nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden vor. Endet die Schicht um 22:00 Uhr, wäre der früheste nächste Arbeitsbeginn 09:00 Uhr. In einzelnen Bereichen, etwa in Krankenhäusern oder in der Gastronomie, sind Verkürzungen auf zehn Stunden mit Ausgleich möglich.

Welche Zeitformate erkennt der Rechner?

Sie können 8, 08, 830, 0830, 8:30, 8.30, 8,30 oder 8:5 eingeben. Punkt, Komma und Doppelpunkt gelten gleichwertig als Trennzeichen, fehlende Stellen werden ergänzt. Ungültige Angaben wie 25:00 oder 8:75 werden mit einer Meldung zurückgewiesen, statt still ein falsches Ergebnis zu erzeugen.

Wie entstehen Minusstunden?

Minusstunden entstehen, wenn die tatsächliche Netto-Arbeitszeit unter der vereinbarten Soll-Arbeitszeit liegt. Bei 8 Stunden Sollzeit und 7 Stunden 15 Minuten Ist-Zeit sind das 45 Minuten Minus. Der Rechner zeigt die Differenz mit Vorzeichen an. Wie ein Minussaldo ausgeglichen wird, regelt der Arbeitsvertrag oder die Betriebsvereinbarung.

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